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Hannesler Hof

Biologisch aus Überzeugung

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Rezepte für den Winter mit Sommervorräten

Krautrouladen mit Dinkelfüllung

Zutaten

  • 100 g Bio Dinkelkörner
  • 8 große Bio Weisskrautblätter
  • 50 g Bio Haselnüsse
  • 1 Bio Zwiebel
  • 1 Bio Knoblauchzehe
  •  2 Eßl Bio Olivenöl
  • 100 g Bio Feta
  • Bio Kräuter wie z.B: Petersilie, Thymian
  • 1 Bio Ei
  • Pfeffer
  • Bio Sauerrahm oder Bio Sahne
  • Gemüsebrühe

 

Den Dinkel über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Wasser salzen und den Dinkel darin ca. 20 Minuten kochen und anschließend ca. 40 Minuten quellen lassen.Die Krautblätter in Salzwasser blanchieren (2-3 Minuten ins kochende Wasser geben). Danach kalt abschrecken und abtropfen lassen. Die Blätter ausbreiten und die Rippen einschneiden sodass die Blätter flach liegen.

Haselnüsse grob hacken und ohne Öl in der Pfanne rösten. Gehackte Zwiebel und Knoblauch in Öl kurz anschwitzen. Die Haselnüsse, Zwiebeln, zerkrümelten Feta, Ei und Gewürze mit dem Dinkel mischen. Die Füllung auf die Krautblätter verteilen, diese einrollen und mit  Küchengarn einwickeln.

Die Rouladen in eine Auflaufform geben und mit der Brühe übergiessen. Im Ofen ca. 25 Minuten garen.

Am Schluss aus der übrigen Flüssigkeit mit Sauerrahm oder Sahne eine Sauce machen. Dazu passen Petersilienkartoffeln oder Kartoffelpüree.

Weihnachstkeksln aus Dinkelmehl

Ein Teig-  verschiedene Kekse

Zutaten

  • 90 dag Bio Dinkelmehl
  • 50 dag Bio Butter
  • 40 dag Bio Zucker
  • 2 Bio Eier und 2 Dotter
  • Weinstein Backpulver
  • Zugaben: Bio Nüsse, Bio Mandeln, Bio Pistazien,….
  • Bio Marmelade zum Zusammenkleben

Die weiche Butter in Flocken mit den restlichen Zutaten mischen und einen Teig kneten.

Den Teig im Kühlschrank abgedeckt ein paar Stunden ruhen lassen. Der Teig hält sich mindestens eine Woche im Kühlschrank- so kann man die Kekse nach und nach je nach Zeit backen.

In den Grundteig kann man gehackte oder geriebene Bio Nüsse, Bio Mandeln ect. einkneten und bekommt so eine Vielfalt an verschiedenen Keksen.

Den Teig so dünn wie möglich auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit Keksformen ausstechen. Auf ein gefettetes Backblech legen und bei 180 °C ein paar Minuten backen (bevor sie braun werden).

Die fertigen Kekse können danach mit Marmelade zusammen geklebt und nach Belieben verziert und glasiert werden.

 

Erdäpfel-Dinkelbrot

Saftiges Vollkornbrot

Zutaten

  • Bio Dinkelmehl: 2 Teile
  • Bio Kartoffeln gekocht und geschält: 1 Teil
  • Salz, Brotgewürz oder Koriander, Fenchel, Kümmel je nach Geschmack
  • lauwarmes Wasser
  • Bio Olivenöl
  • Hefe

 

Gekochte und geschälte Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken. Mehl mit dem Salz mischen und mit den Gewürzen und einer Runde Olivenöl dazu geben. Die Hefe in lauwarmen Wasser auflösen und dazu geben. Alles kneten und bei Bedarf Mehl oder Wasser hinzugeben. Der Teig soll am Ende nicht mehr an den Fingern kleben.

Den Teig jetzt mindestens 1 Stunde an einem warem Ort zugedeckt gehen lassen. Wer einen Gärkorb hat, stäubt ihn mit grobem Mehl aus und legt den Teig hinein. Ohne Gärkorb den Teig einfach in der Schüssel gehen lasen und danach auf ein Backblech legen.

Beim Kartoffelbrot, das eher etwas feuchter ist als ein Dinkelbrot ohne Kartoffeln, empfiehlt es sich- besonders wenn man noch nicht viel Erfahrung mit dem Brotbacken hat- das Brot in einer Auflaufform, Kuchenform oder im Topf zu backen, damit der Teig beim Backen nicht auseinander läuft. Dafür die Backform einfetten und austtäuben. Wer schon ein gutes Gefühl für die richtige Feuchtigkeit des Teiges hat, kann den Teig aus dem Gärkorb oder der Schüssel auf das Backblech stürzen und ohne Form backen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen und eine kleine Schüssel mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen. Das Brot in den heissen Ofen geben und die ersten 15-30 Minuten (je nach Größe des Brotes) heiss backen, bis die Kruste sich braun verfärbt. Das Wasser und das anfängliche heisse Backen bilden eine schöne Kruste. Danach den Ofen zurückschalten ( auf ca. 150 °C) und das Brot so lange backen, bis es sich beim darauf Klopfen hohl anhört.

Tip:

Gekochte Kartoffeln vom Vortag übrig- mach einen Brotteig, lasse ihn gehen und benutze dann einen Teil des Teiges als Pizzaboden. Nach dem Pizza backen kannst Du das Brot im bereits heissen Ofen backen.

 

 

 

 

Veganer Brotaufstrich aus Kürbis Karotten und Kartoffeln

Veganer Brotaufstrich aus Bio Wintergemüse

Zutaten

  • Bio Kürbis 1 Teil
  • Bio Karotten 1 Teil
  • Bio Erdäpfel 0,5 Teile
  • Bio Koriander
  • Salz, Pfeffer
  • Bio Zitronensaft
  • Bio Olivenöl

Gemüse waschen, schälen und würfeln. Koriander in heissem Olivenöl kurz anrösten, Gemüse dazu geben, salzen, pfeffern, weich dünsten. Dafür immer wieder ein wenig Wasser dazu geben.

Zum Schluss pürieren, ein bisschen Zitronensaft dazu geben und nochmal abeschmecken. Hält im Kühlschrank eine Woche.

Pastinakensuppe mit Mandeln und Äpfeln

Wintersuppe mit saisonalen Bio Zutaten aus Tirol

Pastinaken können bis in den Winter hinein geerntet werden…

Zutaten

  • 400 g Bio Zwiebeln
  • 1 kg Bio Pastinaken
  • 100 g Bio Butter
  • 100 ml Bio Weißwein (geht auch ohne)
  • 100 ml Bio Apfelsaft
  • 1 l Gemüsebrühe oder Gewürze wie Liebstöckl, Lorbeer, Majoran, ect.
  • Salz, Zucker, Pfeffer, Muskat
  • 200 ml Bio Reismilch
  • 100 g Bio Sauerrahm
  • 1 Bio Apfel
  • 100 g geschälte Bio Mandeln

 

Zwiebeln schälen und würfeln, Pastinaken bürsten und grob würfeln. Die Zwiebeln in der Butter anschwitzen und die Pastinaken dazu geben. Mit Apfelsaft und Weisswein ablöschen und die Gemüsebrühe dazu geben. Wer keine Gemüsebrühe da hat, kann auch einfach mit Wasser aufgiessen und mit eigenen Gewürzen oder unserem Suppenslaz würzen. Würzen und das Gemüse weich kochen. Zum Schluss Reismilch dazu geben (dickt die Suppe ein wenig ein), aufkochen und pürieren. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Öl ein wenig rösten, Apfel würfeln und mit den gerösteten Mandeln mischen. Auf dem Teller einen Klecks Sauerrahm und die Apfel- Mandel Mischung über die Suppe geben.

Karotten-Apfel-Kartoffel Suppe

Im Winter gibt es diese Zutaten alle in Bioqualität aus Tirol zu kaufen…

Zutaten

  • 8 Bio Karotten
  • 8 Bio Kartoffeln
  • 2 kleine Bio Zwiebeln
  • 4 Bio Äpfel
  • Gemüsebrühe (geht aber auch ohne, stattdessen z.B. mit unserem Suppenkräutersalz oder Gewürzen wie Liebstöckl, Majoran, Lorbeer ect. verfeinern)
  • Salz, Pfeffer
  • Bio Kräuter
  • Bio Sahne
  • Bio Butter

 

Gemüse und Äpfel schälen und in Stücke schneiden. In einem Topf in der Butter kurz anbraten und dünsten, mit Wasser und Gewürzen oder der Gemüsebrühe aufgiessen, sodass die Zutaten bedeckt sind. Diese weich kochen und pürieren. Mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern abschmecken. Wer mag gibt noch einen Schluck Bio Sahne dazu.

Letscho

Letscho lässt sich sehr gut für den Winter vorkochen…

Zutaten

  • Bio Zucchini
  • Bio Zwiebeln
  • Bio Paprika
  • Bio Fleischtomaten
  • Frische Bio Kräuter: Basilikum, Bergbohnenkraut, Thymian, Rosmarin, Oregano,… oder unsere getrocknete mediterrane Kräutermischung
  • Salz, Pfeffer
  • Bio Olivenöl
  • (Bio Frankfurter)
  • Bio Reis

Die Zwiebel im Öl anschwitzen, die geschnittenen Paprika und die Zucchini (Scheiben) dazu geben und anbraten. Dann die würfelig geschnittenen Tomaten dazugeben und eventuell mit etwas Wasser aufgiessen. Salzen und pfeffern. Dünsten bis das Gemüse bissfest ist, die Kräuter dazugeben und fertig dünsten. Wer mag, zum Schluss die in Scheiben geschnittenen Frankfurter dazu geben. Schmeckt auch ohne oder mit Käse. Zum Reis servieren.

Tip:

Gleich einen großen Topf Letscho kochen und das Letscho (ohne Würstchen) in sterilisierte Schraubgläser heiss einfüllen. Wichtig: Sehr sauber arbeiten und die Flüssigkeit muss das Gemüse bedecken! So heiss wie möglich einfüllen. Sofort verschliesssen. Im Winter ein Glas öffnen und den Sommer schmecken…

Risotto mit Zucchini und Pfifferlingen

Zutaten

  • 400 g Bio Risotto Reis
  • 400-500 g Bio Zucchini
  • 6 Eßl Bio Olivenöl
  • ca. 750 g Pfifferlinge, oder weniger
  • ca. 1,5 l Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe
  • 1 Eßl gehackte Bio Petersilie, 1 Eßl gehackter Bio Basilikum
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g Bio Butter
  • Bio Parmesan

Öl in einer Pfanne erhitzen und den Risottorei zugeben. Diesen kurz anschwitzen. Danach nach und nach mit der Brühe aufgiessen. In der Zwischenzeit die Zucchini in dünne Scheiben schneiden und in der Pfanne anbraten. Die Pfifferlinge ebenso in Öl anbraten. Wenn der Reis noch knackig ist, das Gemüse und die Kräuter dazugeben und fertig dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die kalte Butter und den Parmesan unterrühren.

 

Tip für den Winter:

Im Winter selbst eingefrorene geraspelte Bio Zucchini zuerst im Öl anbraten, dann den Risottoreis dazu geben. Pfifferlinge können ebenfalls eingefroren und im Winter verwendet werden.

Gemüsebrühe selbst machen

Gemüsebrühe selbst zu machen ist keine Zauberei- ganz ohne künstliche Suppenwürfel und Geschmacksverstärker

Zutaten

  • Bio Gemüse (variable je nach Geschmack, Verträglichkeit und Verfügbarkeit): Karotten, Zwiebeln oder Lauch, Sellerie (wers mag und ihn verträgt), Bio Fenchel oder Fenchelkraut
  • Bio Kräuter (je nach Geschmack, Verfügbarkeit und Verträglichkeit): Majoran, Petersilie, Liebstöckl, Lorbeer,  Estragon, Kerbel,…
  • Bio Gewürze: Senfkörner, Salz, Chilli für scharfe Suppen, Pimentkörner, Pfefferkörner, Kardamon,…
  • Bio Olivenöl

Das geputzte Gemüse in grobe Stücke schneiden und kurz scharf in Olivenöl anbraten. Mit Wasser aufgiessen. Umso mehr Gemüse und Kräuter und umso weniger Wasser desto stärker wird sie geschmacklich. Zwei Drittel Wasser zu einem Drittel Gemüse im Topf reicht geschmacklich vollkommen aus. Die gehackten oder gemörserten Kräuter und Gewürze dazugeben. Die Brühe mindestens eine halbe Stunde kochen lassen. Zum Schluss über ein Sieb in einen anderen Topf giessen.

Verwendung: Fürs Risotto, für Polenta, zum Kochen und Aufgiessen von Speisen generell oder als klare Suppe mit Einlage.

Tip:

Mehr kochen als benötigt, die Brühe heiss in sterilisierte Schraubgläser füllen, verschliessen und so haltbar machen oder einfrieren und bei Bearf verwenden.

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