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Hannesler Hof

Biologisch aus Überzeugung

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Rezepte

Zucchinisuppe einkochen

Im Sommer gibt es reichlich Zucchini, oft so viele, dass man gar nicht mehr weiss, was man damit machen soll. Eine gute Lösung ist, sie zum Beispiel als Suppe einzukochen. An einem kalten Wintertag freut man sich, wenn man nicht zu kochen braucht, das Glas öffnet und einem Sommerduft in die Nase steigt…und außerdem braucht man im Winter keine Zucchini aus Spanien zu kaufen…

Das brauchst Du

  • einen großen Kochtopf (oder zwei)
  • Große, reife Bio Zucchini
  • Bio Zwiebeln oder Lauch
  • Bio Knoblauch
  • Pfeffer, Salz
  • Bio Gewürze und Kräuter deiner Wahl: Bergbohnenkraut, Oregano, Petersilie, Liebstöckl,…
  • Bio Olivenöl

So geht`s

Gehackte Zwiebeln und Knoblauch im Öl anschwitzen. Gewürfelte Zucchini dazugeben und kurz anbraten. Mit selbstgemachter Gemüsebrühe aufgiessen oder Suppengemüse und Kräuter nach Geschmack  und Lust dazu geben, die danach mitpüriert werden (z.B. Karotte, Lauch, Sellerie, Liebstöckl, Chilli, ect…).

Das Gemüse weich kochen. Die Gläser und Deckel steriliseren (entweder im Ofen oder mit kochendem Wasser). Diese auf ein Küchenhandtuch oder Holzbrett neben den Suppentopf stellen. Die Suppe fein pürieren, und wer mag passieren. Dann kochend heiss in die Gläser füllen, verschliessen und auf den Kopf stellen. Nach ca. 20 Minuten umdrehen, es sollte leise „ploppen“. Auch beim Öffnen sollte es später „ploppen“. Bilden sich Bläschen oder stinkt die Suppe, unbedingt wegwerfen, dann hat man zu unsauber gearbeitet.

 

Bunte Mangoldstiele eingelegt

Die wunderschön gefärbten Stiele unseres rainbow Mangolds eignen sich hervorragend, um sie einzulegen. Süßsauer aufs Brot, zur Jause, zum Raclette, als Beilage,…

Zutaten

  • ca. 1,5 kg bunte Bio Mangoldstiele
  • Bio Gewürze: Pfefferkörner, Senfsamen, Koriandersamen, (Chili)
  • Bio Knoblauch
  • 300ml Essig (z.B. Weissweinessig)
  • 130 g Bio Zucker
  • 15 g Salz

So geht`s

Die Stiele waschen und in die richtige Größe passend zu den Gläsern schneiden. Die Gläser und Deckel steriliseren, entweder im Ofen oder mit kochendem Wasser. Sind die Stiele zu dick, diese halbieren oder dritteln, sodass sie alle ungefähr gleich groß sind. Den Essig mit dem Zucker und den Gewürzen aufkochen. Die Stiele im Sud weich kochen. Die Gläser auf ein Holzbrettchen oder ein Küchenhandtuch stellen. Die Stiele in die Gläser stellen und mit dem Sud bedecken. Sofort verschließen und auf den Kopf stellen. Nach ca. 20 Minuten umdrehen. Es sollte nach und nach leise „ploppen“, auch beim späteren Öffnen der Gläser sollte es „ploppen“.

Zucchini einlegen: Curry Zucchini

Als Beilage zum Brot, zur Jause, für Raclette,….

 Zutaten

  • 3 kg große reife Bio Zucchini
  • 1 roter und 1 gelber Bio Paprika
  • 2-3 Bio Zwiebeln
  • 50 g Salz
  • 3/4 l Bio Essig
  • 400 g Bio Zucker
  • Bio Pfeffer
  • 3 El mittelscharfes Bio Currypulver

So geht`s

Die Zucchini schälen und längs halbieren. Mit dem Gemüsehobel grob hobeln oder in feine Scheiben schneiden. Die Paprika und die Ziebeln ebenfalls in feine Streifen schneiden. Das Gemüse mit dem Salz mischen und ca. 2 Stunden stehen lassen. Das Gemüse gut abtropfen lassen und den Saft auffangen. Essig, Gemüsesaft, Zucker und Gewürze  aufkochen. Das Gemüse dazu geben und kurz knackig kochen.

Die Gläser und Deckel sterilisieren (entweder im Ofen oder mit kochendem Wasser). Die Gläser auf ein Holzbrett oder ein Küchenhandtuch stellen (damit sie nicht springen) und das Gemüse heiss einfüllen. Mit der Flüssigkeit bedecken, Gläser verschließen und auf den Kopf stellen.

Nach ca. 20 Minuten die Gläser wieder umdrehen. Nach und nach müsste bei allen ein leises „Plopp“ Geräusch zu hören sein, das bedeutet, es hat sich im Inneren der Gläser ein Vakuum gebildet, die Deckel müssten sich leicht nach innen wölben. Öffnet man die Gläser später, sollte es „ploppen“. Bilden sich Blasen, Schimmel, oder es riecht unangenehm, unbedingt entsorgen. Man kann sich auf seine Sinne verlassen!

Gemüse milchsauer einlegen: Salzgurken/Salzzucchini

Eine gesunde und energiesparende Variante, Gemüse für den Winter zu konservieren, ist das milchsauere Einlegen. Nebenbei ist es sehr einfach und schnell gemacht.

Du brauchst

  • saubere Einmachgläser und saubere, rostfreie, unbeschädigte Schraubdeckel
  • Salz
  • Wasser
  • Gemüse wie: Gurken, Zucchini, Karotten, Karfiol, Zwiebeln, Bohnen,
  • Gewürze und Kräuter

So geht`s

Die Einmachgläser sterilisieren (entweder im Ofen oder mit kochendem Wasser auskochen), Deckel ebenfalls sterilisieren. Das Gemüse waschen und vorbereiten. Entweder ganz (z.B. Einlegegurken) oder gewürfelt, reraspelt, oder in Scheiben geschnitten. Gewürze und frische Kräuter vorbereiten (waschen, zupfen, Dill kann mit Stiel dazu gegeben werden). 1 l Wasser mit 25 g Salz mischen. Das Gemüse zu 4/5 der Glashöhe einfüllen, Kräuter und Gewürze dazugeben, wenn vorhanden mit einem Eichenblatt oder Weinblatt bedecken. Das Salzwasser einfüllen bis das Gemüse vollständig bedeckt ist. Verschließen. An einen dunklen, kühlen Ort stellen und mindestens 6 Wochen reifen lassen. Es bilden sich kleine Bläschen, die nach oben steigen. Hat man zu viel Flüssigkeit ins Glas gegeben, kann es überlaufen, daher Vorsicht bei der Unterlage/Regal, am Besten abwischbar.

Das Wasser wird trüb und schaut oft nicht besonders apptetitlich aus- wie auch bei gekauften Salzgurken. Wenn man das Glas öffnet, es gut duftet, und sich kein Schimmel gebildet hat, hat alles gut funktioniert. Man kann sich auf seine Sinne verlassen (Geruch, Geschmack)! Hat sich Schimmel gebildet, hat man zu unsauber gearbeitet. Dann unbedingt entsorgen und keinesfalls essen.

Die Konserven sind mindestens 1 Jahr und jedenfalls länger haltbar und verbessern ihren Geschmack je länger sie reifen.

Milchsauer eingelegte Gurken/ Zucchini

Gurken oder Zucchini (geraspelt, in Scheiben oder Würfel geschnitten) zu 4/5 der Glashöhe einfüllen. Wer mag Zwiebeln dazu geben. Gewürze wie z.B. Senfkörner, Dill, Borretsch, Pfefferkörner,… dazu geben. Wer hat mit Eichenblättern oder Weinblättern bedecken. Mit der Flüssigkeit aufgiessen, sodas das Gemüse bedeckt ist. Gläser verschließen, an einen dunklen, kphlen Ort stellen und mindestens 6 Wochen reifen lassen.

Sauerteig selbst machen

50 g Vollkorngetreidemehl  (Dinkel, Weizen oder Roggen) mit 50 ml lauwarmem Wasser mischen und 24 Stunden zugedeckt in einer Keramik-oder Glasschüssel stehen lassen. Nach dieser Zeit den Teig in eine neue saubere Schüssel umfüllen und wiederum mit 50 g Mehl und 50 ml lauwarmem Wasser mischen. Diesen Vorgang 3 mal wiederholen. Der Teig beginnt zu gären, riecht stark säuerlich und wirft Blasen.Nicht verwenden, wenn er schimmlig ist.

Zum Brot backen ca. 500 g Mehl mit 2/3 der Starterkultur und lauwarmen Wasser vermengen, und kneten bis der Teig nicht mehr an den Fingern klebt. Klebt der Teig ist er zu nass und mehr Mehl muss hinzu gegeben werden. Wird nicht alles Mehl vom Teig aufgenommen, ist er zu trocken.

Den Teig dann wiederum 24 Stunden bei Zimmertemperatur zugedeckt stehen lassen. Auf ein Backblech oder in eine Backform geben, den Herd auf 200 Grad vorheizen. Das Brot in den heissen Ofen schieben und nach ca. 15 Minuten, wenn die Kruste braun wird, die Temperatur auf 150 Grad zurück schalten. Nach insgesamt ca. 40-50 Minuten ist das Brot fertig, dafür zur Probe auf den Laib klopfen. Hört es sich hohl an, ist das Brot fertig.

Den Rest der Starterkultur kann man bei Bedarf wieder neu füttern, braucht man ihn ein paar Tage nicht, stellt man ihn einfach zugedeckt in den Kühlschrank. Bevor er dann wieder gefüttert wird, holt man ihn heraus und lässt ihn ein paar Stunden bei Zimmertemperatur zugedeckt stehen. Der Geschmack des Startes wird mit zunehmendem Alter immer besser. Starterkulturen können über Jahre hinweg gefüttert und benutzt werden, sofern man hygienisch arbeitet.

Grünkohl (oder Wirsing)risotto

  • ca. 250 g Bio Grünkohl oder 1/2 Bio Wirsing
  • 1 Bio Zwiebel
  • 100 g Bio Speck
  • 1 Bio Apfel
  • 400 g Bio Risottoreis
  • 1,5 l Selbstgemachte Gemüse/Fleischbrühe
  • 3 Eßl Bio Öl
  • 100 g Bio Käse nach Wahl (Parmesan, Pecorino,…)
  • 60 g kalte Bio Butter

Zwiebeln im Öl glasig dünsten. Den Speck würfeln und anbraten. Den Risottoreis dazugeben und kurz anschwitzen. Mit der Brühe immer wieder aufgiessen und umühren bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Zehn Minuten vor Schluss den in Streifen geschnittenen Grünkohl oder Wirsing und den würfeligen Apfel dazu geben und fertig dünsten. Salz und Pfeffer dazu geben. Das Risotto vom Herd nehmen und kalte Butter einrühren. Zum Schluss den Käse drunterreiben.

Anstatt des Specks kann man auch luftgetrockneten Schinken in Streifen geschnitten auf das fertige Risotto geben.

Asia Grünkohl

  • Bio Grünkohl
  • Bio Zwiebeln, Bio Knoblauch, Bio Ingwer
  • Bio Zitronensaft
  • Bio Reismilch oder Cocosmilch
  • Bio Curry Gewürze (Currymischung oder z.B. Kurkuma, Peffer, Bockshornklee, Kreuzkümmel, Chilli,…)
  • Bio Öl für den Wok

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein reiben oder sehr klein würfeln und in Öl anbraten. Gewürze dazugeben und kurz im Öl rösten. Den Wirsing in Streifen geschnitten dazu geben, kurz anbraten und mit Zitronensaft und Flüssigkeit (Reismilch, Cocosmilch oder Wasser)  aufgiessen. Kurz dünsten, bis der Wirsing weich ist.

Flammkuchen im Herbst und Winter

Flammkuchen schmeckt mit verschiedensten Zutaten und lässt sich besonders gut und einfach saisonal variieren

Zutaten

  • 250 g Bio Dinkelmehl
  • 2 Tl Bio Olivenöl
  • 100 ml Wasser
  • 1 Tl Salz
  • 1 Becher Bio Creme fraiche
  • 1 Stange Bio Lauch oder Zwiebeln
  • Bio Kürbis in Würfeln oder Scheiben (oder Mangold, oder Spinat, oder Radiccio, oder Brokkoli,…)
  • 150 g Bio Mozarella

Mehl, Salz, Öl und Wasser zu einem glatten Teig kneten und ein wenig ruhen lassen.

Danach in 4 kleine Portionen teilen und jeweils sehr dünn ausrollen. Den Teig mit Creme fraiche bestreichen, mit Mozarella bestreuen und mit dem Gemüse belegen. Salzen und pfeffern.

Im Ofen bei 260 Grad ca. 10 Minuten backen bis die Flammkuchen knusprig sind.

Variation mit Mangold, Spinat und/oder Radicchiio

Den Mangold, Spinat oder Radicchio in Streifen schneiden und kurz in einer Pfanne mit Öl dünsten bis er zusammen fällt. Danach auf den Flammkuchen geben. Ziebeln, Lauch  und Knoblauch passen gut dazu.

Variation mit Lauch und Zwiebeln

Flammkuchen schmeckt auch gut „nur“ mit Lauch und Zwiebeln belegt.

Variation mit Kürbis und Brokkoli

Sehr gut zusammen passen auf dem Flammkuchen auch Kürbis und Brokkoliröschen.

Kürbis Gemüse Eintopf

  • 4oo g Bio Kürbis
  • 150 g Bio Kartoffeln
  • 150 g Bio Karotten
  • 1 kleine Stange Bio Lauch
  • 1 Bio Zwiebel 1 Bio Knoblauchzehe
  • 2 Eßl Bio Butter
  • 1/2 Bio Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • gemischte frische Bio Kräuter
  • Bio Olivenöl
  • Bio Käse nach Wahl

Zwiebeln, Knoblauch und Lauch würfeln und im Öl anbraten. Das restliche Gemüse gewürfelt dazu geben und kurz anbraten. Mit der Brühe oder anderer Flüssigkeit aufgiessen und würzen. Kochen bis das Gemüse durch ist. Frische gehackte Kräuter hinzufügen. Anrichten und geriebenen Käse darüber streuen.

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