50 g Vollkorngetreidemehl  (Dinkel, Weizen oder Roggen) mit 50 ml lauwarmem Wasser mischen und 24 Stunden zugedeckt in einer Keramik-oder Glasschüssel stehen lassen. Nach dieser Zeit den Teig in eine neue saubere Schüssel umfüllen und wiederum mit 50 g Mehl und 50 ml lauwarmem Wasser mischen. Diesen Vorgang 3 mal wiederholen. Der Teig beginnt zu gären, riecht stark säuerlich und wirft Blasen.Nicht verwenden, wenn er schimmlig ist.

Zum Brot backen ca. 500 g Mehl mit 2/3 der Starterkultur und lauwarmen Wasser vermengen, und kneten bis der Teig nicht mehr an den Fingern klebt. Klebt der Teig ist er zu nass und mehr Mehl muss hinzu gegeben werden. Wird nicht alles Mehl vom Teig aufgenommen, ist er zu trocken.

Den Teig dann wiederum 24 Stunden bei Zimmertemperatur zugedeckt stehen lassen. Auf ein Backblech oder in eine Backform geben, den Herd auf 200 Grad vorheizen. Das Brot in den heissen Ofen schieben und nach ca. 15 Minuten, wenn die Kruste braun wird, die Temperatur auf 150 Grad zurück schalten. Nach insgesamt ca. 40-50 Minuten ist das Brot fertig, dafür zur Probe auf den Laib klopfen. Hört es sich hohl an, ist das Brot fertig.

Den Rest der Starterkultur kann man bei Bedarf wieder neu füttern, braucht man ihn ein paar Tage nicht, stellt man ihn einfach zugedeckt in den Kühlschrank. Bevor er dann wieder gefüttert wird, holt man ihn heraus und lässt ihn ein paar Stunden bei Zimmertemperatur zugedeckt stehen. Der Geschmack des Startes wird mit zunehmendem Alter immer besser. Starterkulturen können über Jahre hinweg gefüttert und benutzt werden, sofern man hygienisch arbeitet.

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