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Hannesler Hof

Biologisch aus Überzeugung

Verfasser

Renate

Marillen/ Zwetschgenknödel

Topfenteig

  • 250 g Bio Topfen
  • 1 Bio Ei
  • 170 g Bio Dinkelmehl
  • 60 g Bio Butter
  • Salz
  • Bio Zitronenschale

(Rezept für ca. 10-15 Knödel)

Erdäpfelteig

  • 750 g gekochte Bio Erdäpfel
  • 250 g Bio Dinkelmehl
  • 2 Bio Eidotter
  • 50 g Bio Butter

(Rezept für ca. 20-25 Knödel)

Für Beide Teige jeweils:

  • Bio Marillen oder Bio Zwetschgen (je nach Größe)
  • Bio Semmelbrösel (Dinkelbrösel)
  • Bio Zucker
  • Bio Zimt

 

Aus den Zutaten einen Teig kneten, Marillen oder Zwetschgen mit dem Teig umhüllen und in kochendem Wasser vorsichtig sieden bis sie oben schwimmen. Die Semmelbrösel in einer Pfanne mit Butter anrösten bis sie hellbraun sind (ständig umrühren!). Danach Zucker und Zimt dazu geben. Die gekochten Knödel in den Bröseln schwenken.

Tip:

Zwetschgen und Marillen im Sommer einfrieren (entkernt) und im Winter in gefrorenem Zustand mit dem Teig umwickeln. Die Obstknödel lassen sich auch schon fertig gut einfrieren. Bei Bedarf dann einfach in kochendem Wasser sieden.

 

Kooperation mit Gute Fruecht

Zu einem großen Teil von unserem eigenen Boden zu leben, die Selbstversorgung mit unseren eigenen Produkten, die wir nach unseren Wertvorstellungen herstellen, immer weiter auszubauen und was wir nicht selbst herstellen können, von Gleichgesinnten zu beziehen, ist ein zentraler Punkt unserer Philosophie. Diese Lebensmittel auch für „Außenstehende“ aus der näheren Umgebung zugänglich zu machen, ist eines der Ziele unserer Bio Gemüse Kooperative.

Die Bio Gemüse Kooperative war bisher eine reine Kooperative zwischen Haushalten aus der Umgebung und unserem Bio Hof. Jetzt erweitern wir die Kooperative in eine neue Richtung- nämlich mit einer weiteren Bio Produzentin aus Tirol: Regula Imhof von Gutefruecht. Ab sofort beliefert sie unsere Kooperative mit Bio- Äpfeln, -Zwetschgen und -Birnen aus ihren Obstgärten in Raitis, Absam und Heiligkreuz.  Das Obst wird wie auch unser Gemüse nach Bio Austria Standards produziert und unsere Anbauphilosophien und Ziele passen gut zusammen.

Wir freuen uns schon sehr auf das Obst und eine gute Zusammenarbeit!

 

 

Geschützt: Infos zu unseren Bio Eiern

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Solidarität als Grundlage für besondere Qualität und Nachhaltigkeit

Unsere Überflussgesellschaft und die Folgen

Seit dem Wirtschaftswunder bis heute hat sich in Europa eine Wegwerfgesellschaft entwickelt. Wir leben im Überfluss und können- besonders was Lebensmittel betrifft- alles zu jeder Zeit haben, und das auch noch zu Dumpingpreisen. Lebensmittel werden im Überschuss produziert, um uns jederzeit die gesamte mögliche Palette zu bieten. Dafür werden Massen an Lebensmitteln weggeworfen- einerseits wenn sie nicht gewissen Schönheitsnormen entsprechen-zu klein, zu krumm, zu fleckig sind- andererseits wenn sie dann dank des Überangebotes welken, faulen, abgelaufen sind, oder einfach nicht gekauft wurden und schon die nächste Lieferung kommt. Gleichzeitig werden in diesem System wertvolle Ressourcen verschwendet-Boden, Wasser, Energie, Arbeitskraft, …-und die ProduzentInnen ausgebeutet. Beim reinen Lustkauf im Supermarkt und Diskounter, nehmen wir keine Rücksicht auf die Jahreszeit, die Herkunft, auf die Produktionsbedingungen, auf die ProduzentInnen, auf Umweltbedingungen. Großkonzerne gewinnen immer mehr Macht, die Lebensmittelherstellung wird immer weiter industrialisiert. Kleine ProduzentInnen haben keine Chance mehr am Markt mitzuhalten, deren Existenzen werden vernichtet.

Das Prinzip der solidarischen Landwirtschaft als Alternative

Das Prinzip der solidarischen Landwirtschaft stellt sich diesem kranken System entgegen und bietet eine Alternative dazu.KonsumentInnen und ProduzentInnen bilden eine Gemeinschaft und übernehmen gemeinsam Verantwortung für die Herstellung ihrer Lebensmittel. Üblicherweise werden die Jahreskosten  für den Anbau bzw. die Herstellung von Lebensmitteln, inklusive Einkommen für die Landwirtin, auf einem Hof berechnet und von den Teilnehmern über das gesamte Jahr hindurch getragen. Außerdem helfen die TeilnehmerInnen zu bestimmten Zeiten am Hof mit. Sie sind sozusagen Teil des Betriebes und  bekommen dann natürlich auch die Ernte. Es gibt keine Preise und keine Produktionsgarantie.

Die Bio Gemüse Kooperative- ein solidarischer Zusammenschluss

Die Bio Gemüse Kooperative ist angelehnt an die solidarische Landwirtschaft.  Die Solidarität zeigt sich in unserem Projekt durch die Abnahmegarantie der TeilnehmerInnen, die verbindliche Anmeldung für eine gesamte Erntesaison und die Bereitschaft der TeilnehmerInnen, die produzierten Lebensmittel zu der entsprechenden Jahreszeit, ungeachtet ihrer jeweiligen Form und ihres Aussehens abzunehmen und auch eine gewisse Eigeninitative und Verantwortung z.B. bei der Abholung einzubringen.

Das heisst ganz konkret für uns und die TeilnehmerInnen: Wir richten uns nach dem Jahresverlauf. Das was gerade bei uns auf dem Feld wächst, wird geerntet und verbraucht. Wir überlegen uns, was wir essen und kochen anhand unserer saisonal verfügbaren Produkte. Wir waschen, schälen und verarbeiten diese Produkte selbst und lassen uns Rezepte dazu einfallen.Die TeilnehmerInnen holen ihre Ernteanteile selbst ab, und kümmern sich darum, was mit ihrer Ernte passiert, wenn sie z.B. in Urlaub sind. Sie haben die Möglichkeit, die Produktion ihrer Lebensmittel hautnah mitzuverfolgen. Wir stehen im Austausch miteinander, wer möchte, hat die Möglichkeit mitzuhelfen, uns auf dem Feld zu besuchen, Fragen zu stellen oder zu besonderen Anlässen wie z.B. Adventsfeier, Erntedankfest, Feldpaziergang ect. auf dem Hof oder auf dem Feld zusammen zu kommen.

Solidarität schafft Qualität und bildet die Grundlage für Nachhaltigkeit

Durch die Anmeldung der TeilnehmerInnen für eine Saison können wir den Bedarf sehr gut kalkulieren und dementsprechend den Anbau planen. Wir müssen keine Lebensmittel und Ressourcen, zu denen auch unsere Zeit, Mühe und Arbeitskraft gehören, verschwenden oder wegwerfen. Diese Solidarität, unser Idealismus und der unserer freiwilligen HelferInnen, machen so ein kleines, lokales, individuelles Projekt, in dem wir den Anbau so nachhaltig gestalten, überhaupt erst möglich. So können wir Gemüse wachsen lassen in einer besonderen sonst kaum verfgügbaren Qualität: Biologisch nach Bio Austria Standards als Grundlage der Wirtschaftsweise, in Mischkultur, kleinstrukturiert, mit alten und seltenen Sorten, mit Blühflächen, Vielfalt, mit viel Idealismus und Herzblut.

 

Es geht uns nicht darum, in einem immergleichen System „besser“ zu konsumieren, sondern die Grundlage des Konsumententums in Frage zu stellen. Wir wollen eine Alternative zum aktuell existierenden Wirtschaftskonstrukt darstellen. Vor dem Hintergrund des Preiskampfes in der Lebensmittelbranche, dessen Druck zur Qualitätssenkung, Lohndumping und Externalisierung von Verantwortung und Kosten führt, bedarf es einer Neudefinition von Konsum und Wohlstand.“ (Kartoffelkombinat München https://www.kartoffelkombinat.de/blog/uber-uns/ziele-und-werte/)

Geschützt: Urgemüse

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Winterliches Ofengemüse

Rezept von Mirjam

Zutaten

  • Bio Gemüse: Kartoffeln, Karotten, Pastinaken, Knoblauchzehen
  • Bio Kräuter: Thymian, Rosmarin oder Sonstige
  • Bio Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Erdäpfel, Karotten und Pastinaken schälen und größere Stücke längs halbieren; die Knoblauchzehen nicht schälen, mit der Handfläche leicht andrücken. Gemüse vorkochen (großer Topf!) – Erdäpfel und Karotten für 5 Minuten kochen lassen, danach die Pastinaken dazugeben und alles noch weitere 4 Minuten garen (geht natürlich auch im Dampfgarer). Abseihen und ausdampfen lassen. Die Karotten und Pastinaken rausnehmen. Die Erdäpfel in ein Sieb füllen und rütteln und schütteln – die Erdäpfel reißen so außen ein wenig auf und werden dann im Ofen so richtig knusprig und gut. Das ganze Gemüse dann auf einem Blech ausbreiten, Knoblauch und Kräuter dazu, salzen, pfeffern und Olivenöl dazu. Gemüse etwas wenden, dass es mit Olivenöl leicht überzogen wird und dann ab in den Ofen damit (200 Grad im vorgeheizten Ofen, ca. 1 Stunde bis das Gemüse goldbraun und knusprig ist). Passt super zu Fleisch, ist aber auch solo ein tolles Gericht.

Brotaufstrich Kürbis-Feta

Selbst gemachte Gemüseaufstriche aus saisonalen Bio Zutaten sind leicht zuzubereiten und eine gesunde, natürliche und schmackhafte Alternative zu gekauften Gemüseaufstrichen, die meiste viele künstliche Zusatz- und Konservierungsstoffe enthalten

Zutaten

  • 1 Teil Bio Kürbis z.B. Hokkaido, Muskat, Butternut,…
  • 0,5 Teile Bio Feta
  • Bio Kürbiskerne
  • 0,25 Teile Bio Frischkäse
  • Bio Zitronensaft
  • Bio Salz, Pfeffer
  • (Bio Zwiebeln und Knoblauch)
  • Bio Olivenöl

Kürbiskerne mit wenig Olivenöl anrösten. Wer Zwiebel und Knoblauch mag, dünstet diese an und gibt den Kürbis dazu. Wir machen den Aufstrich ohne Ziebeln und Knoblauch da er so bekömmlicher ist und der Geschmack des Kürbisses nicht überlagert wird. Also dünsten wir den würfeligen Kürbis mit etwas Bio Olivenöl weich und pürieren ihn anschliessend. Mit den restlichen Zutaten vermengen. Den Aufstrich in ein verschließbares Gefäss geben. So ist er ca. 1 Woche im Kühlschrank haltbar.

Tip:

Kürbis hat bei uns in Tirol Saison von August bis in den Frühling hinein, weil er sich gut lagern lässt. Kürbis lässt sich auch wunderbar einfrieren, so hat man einen eigenen Vorrat stets griffbereit.

Abholraum in Innsbruck gesucht

Unsere Bio Gemüse Kooperative versorgt nun seit drei Jahren Haushalte aus der näheren Umgebung mit frischem hochqualitativem Bio Gemüse aus Sistrans.

Wie funktioniert das?

Salate auf unserem Gemüsefeld in Sistrans

Haushalte und unser kleiner feiner Biohof schließen sich zu einer Kooperation zusammen- wir bauen für die teilnehmenden Haushalte bestes Bio Gemüse an, die Verbraucher versprechen uns im Gegenzug, uns das Gemüse über die gesamte Saison abzunehmen. So vermeiden wir Überproduktion und Lebensmittelverschwendung. Wir brauchen keine Verpackungen und die Versorgungswege sind kurz. Wir produzieren kleinstrukturiert, transparent und in ständigem Austausch mit den Teilnehmern, selbstverständlich biologisch, in Mischkultur und mit viel Handarbeit. Wir richten uns nach der Saison und essen und verkochen mit viel Freude, was gerade bei uns wächst. Unser Konzept ist nachhaltig und fair.

Mehr Infos und Fotos unter: https://hanneslerhof.com/bio-gemuese-kooperative/

Abholung soll bald auch in Innsbruck möglich sein!

Gefüllte Erntekisten im Abhollager

Bisher holten die Teilnehmer ihre Ernten einmal wöchentlich bei uns auf dem Hof in Sistrans ab. Demzufolge versorgen wir hauptsächlich Haushalte aus Sistrans oder den umliegenden Dörfern. Jetzt möchten wir auch gerne Innsbrucks bewussten Verbrauchern die Möglichkeit geben, an unserer Kooperative teilzunehmen. Dafür suchen wir einen geeigneten Raum als Abholstelle für die wöchentlichen Ernten.

Wie soll der Raum ausschauen?

Der Raum müsste natürlich in Innsbruck sein und mit Auto, zu Fuß und öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein.Ca. Donnerstag Abend bis Samstag Mittag oder Abend sollte er für die Teilnehmer frei zugänglich sein (oder mit Code oder Schlüssel oder weil jemand sowieso dort ist- z.B. Büro, Geschäft ect.), und müsste über einen Wasseranschluss verfügen( notfalls auch ohne). Eine Garage, ein Schuppen, ein ungenutzter Raum, eine Ecke/Keller oder dergleichen in einem Büro oder in einem Wohnhaus, WG, coworking space,  o.ä. alles ist möglich… Einmal inder Woche würden die Erntekisten dort abgestellt und von den Teilnehmern abgeholt.

Teilnehmergruppen zur Abholung bilden

Auch möglich wäre, dass sich jeweils ein paar Teilnehmer die z.B. im selben Büro arbeiten oder in derselben Gegend wohnen, zu einer Teilnehmergruppe zusammenschliessen, einen Kellerraum, Garage oder dergleichen für ihre Gruppe  zur Verfügung stellen und so mehrere Abholstellen entstehen.

Für Hinweise, Vorschläge und Tips sind wir sehr dankbar!

Krautrouladen mit Dinkelfüllung

Zutaten

  • 100 g Bio Dinkelkörner
  • 8 große Bio Weisskrautblätter
  • 50 g Bio Haselnüsse
  • 1 Bio Zwiebel
  • 1 Bio Knoblauchzehe
  •  2 Eßl Bio Olivenöl
  • 100 g Bio Feta
  • Bio Kräuter wie z.B: Petersilie, Thymian
  • 1 Bio Ei
  • Pfeffer
  • Bio Sauerrahm oder Bio Sahne
  • Gemüsebrühe

 

Den Dinkel über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Wasser salzen und den Dinkel darin ca. 20 Minuten kochen und anschließend ca. 40 Minuten quellen lassen.Die Krautblätter in Salzwasser blanchieren (2-3 Minuten ins kochende Wasser geben). Danach kalt abschrecken und abtropfen lassen. Die Blätter ausbreiten und die Rippen einschneiden sodass die Blätter flach liegen.

Haselnüsse grob hacken und ohne Öl in der Pfanne rösten. Gehackte Zwiebel und Knoblauch in Öl kurz anschwitzen. Die Haselnüsse, Zwiebeln, zerkrümelten Feta, Ei und Gewürze mit dem Dinkel mischen. Die Füllung auf die Krautblätter verteilen, diese einrollen und mit  Küchengarn einwickeln.

Die Rouladen in eine Auflaufform geben und mit der Brühe übergiessen. Im Ofen ca. 25 Minuten garen.

Am Schluss aus der übrigen Flüssigkeit mit Sauerrahm oder Sahne eine Sauce machen. Dazu passen Petersilienkartoffeln oder Kartoffelpüree.

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