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Unseren Bio Dinkel der Sorte Ebners Rotkorn haben wir zu hellem Dinkelmehl Typ 630 mahlen lassen. In 5 kg Einheiten kannst Du das besondere Mehl bei uns ab Hof beziehen.

Vielseitig verwendbar

Mit dem hellen Dinkelmehl kannst Du alles kochen und backen, was Du mit hellem Weizenmehl ebenso zubereiten kannst. Vom Brot über Kuchen, Palatschinken, Kekse, Spatzln,…sind dem Genuss keine Grenzen gesetzt. Für Ideen und Anregungen schau einfach mal in unsere Rezeptrubrik.

Bessere Verträglichkeit

Dinkel ist für viele Menschen besser verträglich als Weizen, nicht etwa weil er weniger Gluten, sondern weil er weniger FODMAPS (fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols) enthält. Diese Kohlenhydrate verursachen bei vielen Menschen Verdauungsbeschwerden, insbesondere Personen mit Reizdarmbeschwerden vertragen daher Dinkel meist besser als Weizen. Ebenso verursachen Vollkornprodukte aufgrund der hohen Ballasstoffmenge bei einigen Menschen Probleme. „Vollkorn ist gesund“ ist ein Glaubenssatz der weit verbreitet, aber nicht allgemein gültig und nicht auf jeden Menschen anwendbar ist. Viele Menschen werden krank von Vollkornprodukten und vertragen helles Mehl besser.

Unser Bio Mehl wurde selbstverständlich ohne Pestizide und Mineraldünger nach den strengen Bio Austria Standards angebaut und ist daher nicht nur für die Umwelt sondern auch für uns Menschen gesünder als konventionelles Getreide.

 

Regionale Kreisläufe

Bei der Herstellung des Dinkelmehls achten wir wie bei allen unseren Produkten auch auf Regionalität. Regionalität bedeutet nicht nur, ein Produkt an einem Ort herzustellen, also wachsen zu lassen, sondern auch vor- und nachgelagerte Produktionsschritte so regional wie möglich zu realisieren. Das Bio Saatgut beziehen wir aus Österreich bzw. seit 4 Jahren aus eigenem Nachbau.Der Dinkel wird in Flauring in der Tiroler Saatbaugenossenschaft gereinigt und entspelzt. Gemahlen wird das Mehl in einer kleinen Mühle in Bayern, die 1,5 Autostunden von uns entfernt ist, da es in Tirol keine Mühle gibt und größere Mühlen z.B in Südtirol unsere Kleinmengen nicht verarbeiten. Fahrten verknüpfen wir immer, sodass wir mehrere Erledigungen sinnvoll verbinden und die Strecke nicht „nur“ für den Dinkel gefahren wird. Vermarktet wird unser Getreide ab Hof und in Bioläden oder Food Coops in der nächsten Umgebung, also ebenfalls regional.

Kreislaufwirtschaft

Unser Dinkel findet bei uns auf dem Hof vom Halm bis zu den Spelzen Verwendung. Die Kleie, die beim Verarbeitungsprozess zum hellen Mehl entstanden und übrig geblieben ist, verfüttern wir an unsere Hennen. Besonders im Winter ist ein warmer Brei aus Dinkelkleie sehr beliebt bei den Hühnern.

Mit unserem Dinkelstroh mulchen wir z.B. unser Gemüse oder abgeerntete Flächen über den Winter, sodass der Boden geschützt ist und die Bodenorganismen genügend Futter haben.

Dinkelspelzen und Stroh verwenden wir als  Einstreu im Hühnerstall. Die Einstreu wird zusammen mit dem Hühnerkot zum lebendigen und wertvollen Kompost, den wir wieder auf unsere Gemüsefelder ausbringen. So gelangen alle wertvollen Stoffe wieder in den Kreislauf unseres Hofes, in den Boden und in unsere Produkte wie z.B. das Gemüse oder die Eier.

 

 

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